Wo stehen die Seismometer?

Das Bayern-Netz besteht derzeit aus 23 Messstationen. Die räumliche Verteilung mit neun bayernweit verteilten Stationen sowie zwei Subnetzen in den Bereichen Bad Reichenhall und Marktredwitz folgt klar der in Bayern bekannten historischen Seismizität. Mit dieser Aufstellung wird eine landesweite untere Beobachtungsschwelle von Ml=2 (Magnitude nach Richter - untere Fühlbarkeitsgrenze) ermöglicht. Zudem können unter Zuhilfenahme der beiden Subnetze bei Bad Reichenhall und Marktredwitz hochauflösende Beobachtungen der in diesen Gebieten auftretenden Schwarmbeben gemacht werden. Die Datenzentrale befindet sich am geophysikalischen Observatorium der Ludwig-Maximilians-Universität in Fürstenfeldbruck.

Bayern-Netz
+Verteilung des Seismometernetzes mit den Subnetzen in den Regionen Bad Reichenhall und Marktredwitz. Zur Verdeutlichung sind alle bekannten verspürten Erdbeben als rote Kreise in die Karte mit eingezeichnet. Die Stationen des Erdbebendienst Bayern sind als grüne bzw. gelbe Dreiecke markiert, blaue Kreise repräsentieren die Stationen des Deutschen Regionalnetzes (GRSN) und das blaue Dreieck gibt die Lage einer Privat finazierten Station bei Cham wieder, deren Daten bei Bedarf in das Archiv des Erdbebendienst Bayern integriert werden.
LMU

Bayerisches Landesamt für
Umwelt